Fütterung

Eine Artgerechte und gesunderhaltende Fütterung rückt zunehmend in den Fokus der Pferdebesitzer.

 

Die Auswahl an Futtermitteln ist riesig. Diese gibt es für verschiedenste Zwecke – glänzendes Fell, gefestigte Hufen, mehr Vitalität und Ausdauer oder nach therapeutischen Empfehlungen, Mittel zur Unterstützung einzelner physiologischen und organischen Funktionen. Die großen Herstellernamen sind jedem Pferdebesitzer bekannt.

Bei diesem Überangebot und diversen Empfehlungen fällt es schwer die Notwendigkeit und den damit angepriesenen Effekt zu bewerten. Auch im Bereich der Pferdegesundheit tut die Werbung ihr übriges und Probleme gibt es auch ohne dies schon genug. Die Zivilisationskrankheiten durch moderne Pferdehaltung sind inzwischen nahezu jedem Pferdebesitzer bekannt und stellen diese vor verschiedene Herausforderungen.

Häufig bekommt man gut gemeinte Ratschläge Futter X oder Mittel Y auszuprobieren. Dies hatte vielleicht in diesem Falle einen positiven Effekt auf das Pferd, jedoch kann es bei einem anderen keine oder sogar negative Auswirkungen haben.

Um das nachvollziehen zu können, muss man die Biochemie eines Organismus verstehen.

Es ist wichtig nicht nur den Ist-Zustand zu betrachten, sondern auch den Verlauf und die Vergangenheit, da hier meist der Ursprung liegt. Rasse und altersbedingte Einflussfaktoren müssen ebenfalls beachtet werden. Aus der Historie der Fütterung und Haltung eines Pferdes ergibt sich dann ein Bild, welches den Verlauf von Krankheiten und des körperlichen Zustandes erklären lässt.

Daraus ableiten lässt sich dann ein der Situation entsprechender Therapieansatz. Dabei geht es nicht das Ziel eine kurzfristige Lösung zur Unterdrückung der Symptome zu finden, sondern den Körper nachhaltig so zu unterstützen und bestenfalls zu regenerieren, dass er wieder ohne zusätzliche Einflüsse vollständig funktioniert. Die Dauer der Regeneration ist abhängig von Art, Umfang und Ursprung des Problems.